pack, and go – warum man nicht zu viel nachdenken sollte.

life is what happens

„Life is what happens to you, while you are busy making other plans“

Sein Leben lang träumt man davon: einfach mal raus, die Welt anschauen, den Alltag hinter sich lassen. Menschen die im Sterben liegen nennen „mehr Zeit für mich“ unter den Top 3 der Sachen die sie bereuen nicht gemacht zu haben. „Die Welt sehen“, „machen, was ich mag, nicht was mir andere vorschreiben“.

Eigentlich seit ich denken kann, steht ein Globus bei uns zu Hause herum. Man dreht ihn, stoppt ihn mit geschlossenen Augen und zeigt auf einen beliebigen Punkt. „Bali! Da müssen wir hin!“. „Jaja,…irgendwann kannst du das mal machen“.

A „Und weißt du schon was du nach der Schule machst?“
B „Ähm, ne noch nicht wirklich. Irgendwann studieren. Vielleicht mal ins Ausland…“
A „Oh, ich wollte auch immer ins Ausland. Aber dann dachte ich mir erst mal studieren und Geld verdienen und jetzt kann ich das ja auch nicht mehr machen.“
Mein Gedanke: du armer Mensch. Du kannst! Aber das ist dir gar nicht bewusst. Wir können zu jedem Zeitpunkt. Wir müssen es nur wirklich wollen. Und wenn wir etwas wirklich wollen, dann können wir es auch machen. Nenn mir einen Grund der keine Ausrede ist und ich nehme alles zurück.

Seit Jahren träume ich davon die Welt zu sehen. Ich habe Blogs gelesen, Backpacker bewundert die den Sprung geschafft haben und jetzt als digitale Nomaden mit ihrem Yogi-lifestyle um die Welt ziehen und ihr Leben in vollen Zügen genießen. Ich habe Listen verfasst mit Orten wo ich hin will, mir beschreiben lassen wie schön die Strände in Thailand und wie unattraktiv der Strand in Miami ist. „Fuck, ich will wirklich die Welt sehen!“. Laut verschiedenen Blogs kommt man mit 15.000€ etwa ein Jahr aus (je nachdem wo man halt ist). Inbegriffen sind Transfer, Unterkunft, Essen und sonstige Aktivitäten wie tauchen, surfen, Kultur, o.ä.
Aber wo bekommt man mal eben 15.000€ her? Man hört oft von Backpackern die einfach ihren Rucksack packen und mit 5€ in der Tasche eine Weltreise starten. Ganz zu aufregend wollt ich es dann doch nicht haben, darum hab ich einfach angefangen zu arbeiten, als mir das Gesetz es endlich legal erlaubt hat. Immer wieder rüber auf’s „Ich-spare-auf-eine-Weltreise-Konto“ und irgendwann feststellen, dass man damit schon ganz schön was anfangen kann. Und jetzt?

In genau einer Woche um genau diese Zeit sitze ich gerade schon im 2. Flieger meiner One-Way Buchung von Kiev nach Bangkok. Ich werde ankommen, wenn’s in Wien 3am ist. Bei mir ist es dann 10 Uhr Vormittags.
Nervosität? 100! Vorfreude? 1000!

Und dann? Thailand von Kopf bis Fuß unsicher machen. Malaysia durchwandern und auf Indonesien chillen. Aber erst mal: BANGKOK BABY!

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