BACK HOME – VIENNA

Was ich gleich in der ersten Woche gemacht habe? Mir mein altes Aussehen wieder geholt.

 

Aber jetzt zu den wichtigen Dingen. Also…

…Die 3 häufigsten Fragen die ich gestellt bekomme:

  1. Und wie ist es jetzt wieder zurück zu sein?
  2. Was war das beste/schlimmste Erlebnis unterwegs?
  3. Und was machst du jetzt?

…Die Antworten:

  1. Anfangs war es super strange. Als wir an meinem ersten Tag zurück in Wien um 8 Uhr in der Früh in Richtung Krankenhaus gefahren sind, war ich doch ein bisschen schockiert. Nicht nur dass die Autos in ihren Bahnen fahren und brav bei rot an der Ampel stehen bleiben. Nein. Die Menschen tun das genauso. Jeder hat seinen Plan, seine Vorgabe vom System und die Regeln & Gesetze an die sich jeder brav hält.
    Mein erster Gedanke: Ja, wir können uns zwar unglaublich glücklich schätzen in diesem First-World System zu leben, müssen aber wissen wie wir damit umgehen damit wir nicht zu Marionetten des Staats werden.
  2. Schwer zu sagen! DAS schlimmste/beste Erlebnis gibt es zwar nicht, aber ich versuch’s mal.

    Schlimmste Erlebnisse:
    – meine Horror-Fahrt am 2. Abend in Bangkok (siehe hier letzter Absatz)
    – die Entdeckung einer Hühner-Schlachterei direkt neben meiner Unterkunft in Chiang Mai (letzter Absatz hier)
    – die Entscheidungen noch länger an einem schönen Ort zu bleiben oder zum Nächsten zu ziehen
    – So plötzlich mal eben für ein paar Tage ein Bungalow Resort zu leiten und (vor allem) ohne irgendeine Ausbildung auf eine behinderte Person aufzupassen und andauernd zu glauben alles falsch zu machen (siehe hier unter dem Abschnitt „Work&Travel“ – etwa in der Mitte des Beitrags)

    Beste Erlebnisse:
    – in der unglaublich schönen New Life Foundation in Chiang Rai einen Monat zu verbringen und dabei viel über sich selbst zu lernen, in die Welt der Meditation einzutauchen und Yoga zu machen, sein Essen selbst anzubauen, zu lernen Menschen zu vergeben, bei der Frage „was ist dein schönster Moment in deinem Leben gewesen?“ in Tränen auszubrechen, mit den Dorfbewohnern das Lichterfest zu feiern, unter dem Pferd eines Mönchs durchzukriechen,…
    – die erste Maracuja meines Lebens im Dschungel zu pflücken und zu essen
    – Aufwachen und mit einer Tasse Tee über den vernebelten Dschungel zu blicken
    – Auf Koh Tao auf die andere Seite der Insel wandern und mit dem schönsten Ausblick & menschenleeren weißen Sandstrand belohnt werden, Kajak zu fahren, mit Fisch-Schwärmen schwimmen als wäre man ein Teil von ihnen, einen Tauchschein machen und riesige Geckos als wunderschöne Tiere wahrnehmen
    – Anstatt 2,5 Wochen über einen Monat auf Koh Phangan bleiben, sich verknallen, die Fullmoon-Party unsicher machen, wie ein Teufel mit dem Motorbike über die Insel cruisen, mit fremden Menschen spontan frühstücken gehen, jeden Abend in die selbe Bar on top of a rock gehen und Poker spielen, lernen geil Karten zu mischen, (und vielleicht auch einen Magic-Mushroom-Shake zu überleben)
    – Meine Wanderung alleine durch den Dschungel auf Koh Rong/Kambodscha bis zum einsamen „long beach“
    – und best of all: 100% Freiheit.

  3. Ja, was mache ich jetzt eigentlich? 
    Nachdem zufällig eine Woche nach meiner verfrühten Ankunft das Aufnahmeverfahren an der Angewandten war, hab ich meine Mappe zusammengebastelt und es versucht. Ich bin sogar unter die besten 25 gekommen, aber dann nicht unter die 8 die letzten Endes genommen wurden. Jetzt bin ich noch ein bisschen unschlüssig was ich genau machen will, habe Bewerbungen zur Design-Branche ins Ausland verschickt und hoffe, dass es irgendwo klappt.
    Ich habe Angst vor der Zukunft. Angst die Kraft die ich unterwegs geschöpft habe hier wieder zu verlieren, mich dem System zu unterwerfen und etwas zu machen, was ich gar nicht machen will.

In 8 Tagen geht mein Flug zurück nach Südostasien wo ich 23 Tage Zeit habe noch einmal abzuschalten und mich für das europäische Leben zu wappnen. Diesmal zu Zweit, schmeißen wir uns durch Indonesien„das Land des Feuers“. Wenn das nicht vielversprechend energetisch klingt! (:

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